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Neu im medicos.AufSchalke: Podologie

veröffentlicht am Dienstag, 12. März 2019 von zip

foto: medicos

Melanie Güther steht für Fußgesundheit

Schalke/Erle.  Die Podologie ist ein wichtiges und ernstzunehmendes Thema. Das hat  medicos.AufSchalke  erkannt und darauf reagiert. Seit dem 01.01.2019 ist Podologin Melanie Güther im medicos.AufSchalke. Grund genug, sie und ihren Fachbereich an dieser Stelle zu befragen.

Frau Güther, wie war Ihr Ausbildungsweg und seit wann sind Sie Podologin? 

Melanie Güther: Eigentlich bin ich gelernte Marketing- und Kommunikationskauffrau. Als ich vor einigen Jahren eine Ausbildung im Bereich Kosmetik und Fußpflege gemacht habe, habe ich gemerkt, dass mich die Fußpflege brennend interessiert. Nicht nur, wie man Füße „schön macht“, sondern vor allem was bei kranken Füßen alles dahinter stecken kann. Und was mich eigentlich antreibt: Man kann Menschen durch eine podologische Behandlung wirklich nachhaltig helfen, Schmerzen nehmen und ihre Situation verbessern. Also habe ich mich vor acht Jahren entschieden, eine fundierte Ausbildung zur Podologin - also zur medizinischen Fußpflegerin - zu machen. Die Ausbildung dauerte dreieinhalb Jahre. Ich habe von der Picke auf gelernt, welche Rolle die Behandlung von Füßen in der Gesundheitsfürsorge spielt. Man lernt geschädigte oder von Schädigung bedrohte Füße nach den Richtlinien des sterilen Arbeitens zu behandeln und auch weitere Symptome, die z.B. auf Herz-kreislauferkrankun-gen oder  zum Beispiel auch Diabeteshinweisen,  zu erkennen. 

Was macht eigentlich eine Podologin? Beschreiben Sie einmal den Arbeitsbereich.

Melanie Güther: Vergleicht man die Arbeit unmittelbar mit einer Fußpflegerin, dann kann man sagen: ich mache die Füße nicht schön, sondern ich behandle Füße da, wo eine medizinisch Fußbehandlung indiziert ist oder sein könnte. Ein weiterer Bereich ist die Prophylaxe und Beratung in  Fragen der Fußgesundheit. Im Gegensatz zur dekorativen Fußpflege führe ich alle meine Tätigkeiten nach den anerkannten Regeln der Hygiene – also des sterilen Arbeitens – aus.  

Was macht Ihnen Spaß an Ihrem Beruf und wo sehen Sie den „Mehrwert“ Ihrer Disziplin?

Melanie Güther: Was mich wirklich antreibt: Man kann Menschen durch eine podologische Behandlung wirklich nachhaltig helfen, Schmerzen nehmen und ihre Situation verbessern. Ich helfe Menschen wirklich sehr gerne und spüre sehr viel Dankbarkeit bei Patienten, denen ich zu Entlastung bei z.B. Druckstellen oder Hühneraugen verholfen habe. Unsere Füße tragen uns jeden Tag. Wenn sie in Ordnung sind, nehmen wir ihre Leistung nicht wahr. Sind sie aber krank, spüren wir, wie sehr wir sie brauchen. Daher macht es mir sehr viel Spaß, Menschen durch meine Behandlung auch wieder zu Mobilität und Be-wegungsfreiraum zu verhelfen.  

Was macht es besonders, im medicos zu arbeiten? 

Melanie Güther: Hier im medicos sind alle gleich und begegnen sich auf Augenhöhe. Es ist super, dass ich ein gleichwertiges Mitglied des interdisziplinären Teams sein kann, das sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen in allen Fragen der Gesundheit zur Seite zu stehen. Und ich stehe für (und auf) die Fußgesundheit!