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Mit Spannung erwartet: „Le sacre du printemps“ am MiR

veröffentlicht am Donnerstag, 07. November 2019 von zip

foto: Pedro Malinowski

Das Herbst-Programm - „Jesus Christ Superstar“ ab 18. Oktober im großen Haus

Gelsenkirchen. Bereits in der vergangenen Spielzeit konnte das Musical „Jesus Christ Superstar“ das Publikum begeistern. Um an diesen Erfolg anzuknüpfen findet am 18. Oktober die Wiederaufnahme im Großen Haus des Musiktheaters statt. „Fühlen statt Glauben“ lautete die Devise für eine neue, zeitgemäße Begegnung mit der christlichen Botschaft, die auch den britischen Komponisten Andrew Lloyd Webber und seinen Librettisten Tim Rice 1971 zu ihrem Musical-Welterfolg „Jesus Christ Superstar“ inspirierte. Aus der Sicht des Jesus-Verräters Judas Ischarioth verdichteten sie die Ereignisse um die letzten Tage Christi zu einem intensiven, hoch emotionalen und dabei zutiefst menschlichen Musikdrama. 

Voller Spannung erwartet stellt sich Giuseppe Spotas neue MiR Dance Company am 10. November in einem zweiteiligen Strawinsky-Abend vor. „Le sacre du printemps“ (Das Frühlingsopfer, 1913) zählt mit seinen charakteristischen stampfenden Rhythmen zu den größten Meisterwerken des 20. Jahrhunderts. Die Choreografie stammt von dem israelisch-niederländischen Choreo-grafen-Duo Uri Ivgi und Johan Greben. In „Les Noces“ (1923) beschreibt Strawinsky die archaischen Riten einer russischen Bauernhochzeit. Italiens Star-Choreograf Mauro Bigonzetti greift in seiner Version, die er persönlich mit den Tänzer*innen der MiR Dance Company in Gelsenkirchen einstudiert, auf einen streng formalen Ansatz zurück. 

Mit der Uraufführung von „Drei miese, fiese Kerle“ feiert am 23. November auch die erste Kinderoper dieser Spielzeit Premiere. Für Kinder ab fünf Jahren komponierte der französische Komponist Zad Moultaka dieses Stück als Auftragswerk für das MiR: Eigentlich wohnen Konrad und seine Eltern in einem schönen Haus – wenn es nicht in der Nähe eines Geisterschlosses liegen würde. Dort treiben drei miese, fiese Kerle ihr Unwesen: das dicke Ungeheuer, der bleiche Nachtmahr und das Gespenst. Ständig spuken sie durch die Gegend und erschrecken Wanderer. So kann es nicht weitergehen, findet Konrad, und beschließt, den drei miesen, fiesen Kerlen das Handwerk zu legen…Alle Infos, Termine und Tickets : mir.ruhr/noces

 



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foto: Pedro Malinowski